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St. Moritz rüstet für die Ski-WM 2003 Bereits zum vierten Mal werden vom 1. bis 16. Februar 2003 Alpine Ski Weltmeisterschaften in St. Moritz ausgetragen. Mit diesem Anlass findet der grösste Sportevent statt, der bisher in der Schweiz durchgeführt wurde. Alle Rennen finden auf dem St. Moritzer Hausberg Corviglia statt. Spektakulär ist die Lage der Rennpisten, finden doch sämtliche Rennen oberhalb der Baumgrenze statt und führen ins Zielgebiet Salastrains.
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Der Wettkampfort Corviglia-St.Moritz Das Skigebiet Corviglia-St.Moritz umfasst eigentlich drei Skigebiete. Dies sind zum einen Corviglia und Suvretta auf der St.Moritzer und zum anderen Marguns auf der Celeriner Seite. 5 Bergbahnen, 9 Sesselbahnen und 9 Skilifte erschliessen ein Gebiet mit insgesamt 61 km präparierten Pisten. Das Skigebiet liegt auf zwischen 1‘720 und 3‘057 m ü. M. und gilt als schneesicher. Die durchschnittliche Schneemenge im Februar beträgt 80 – 120 cm und die weltberühmte Sonne von St.Moritz lacht an durchschnittlich 322 Tagen im Jahr vom strahlend blauen Himmel. |
Fakten der FIS Ski
WM 2003 vom 1. bis 16. Februar 2003 Ein zweiwöchiger Anlass von nationaler und internationaler Bedeutung: - 100.000 Zuschauer - 10.000 Akkreditierte (Funktionäre, Medien, Sponsoren u.a.) - 60 Nationen - 400 Athleten - 15 internationale Fernsehstationen - 2000 Medienvertreter - 450 Std. TV-Uebertragungszeit - 300 Mio. TV-Zuschauer - 1500 Voluntari stehen im Einsatz (inkl. Helfer, Polizei etc.) - 100 Personen in der Kernorganisation - 10 Rennen |
Investitionen Skiregion Corviglia für
ca. CHF 27 Mio
St. Moritzer Bergbahnen ca. CHF 12 Mio:
Piz Nair Bahn AG ca. CHF 15 Mio:
Die Alpine Ski WM 2003 haben insgesamt gegen eine Milliarde Schweizer Franken Investitionen ausgelöst, gegen 700 Mio. im Tal und etwa 300 Mio. bei den Bergbahnen in und um St. Moritz. Das Engadin verfügt damit über das modernste Skigebiet der Welt mit 58 neuen oder modernisierten Anlagen, 350 km Pisten, 220 Schneeerzeugern und durchschnittlich 322 Sonnentagen im Jahr. Am St. Moritzer Hausberg Corviglia/Marguns ist ein einziger kurzer Bügellift übrig geblieben, der primär für Gästerennen benötigt wird.
Die grösste Baustelle liegt am Westausgang von St. Moritz Bad, wo das traditionsreiche Parkhotel Kurhaus (1864) zum neuen Grand Hotel des Bains um- und ausgebaut wird (400 Betten in Residenzen, Suiten und Zimmern der Luxusklasse). In seinem Nordwestflügel entsteht das neue Casino St. Moritz. Diagonal auf der anderen Seite des Ortes baut das Luxushotel Kulm, das älteste Haus am Platz (1856) für rund 35 Mio. Franken neue Luxussuiten und Residenzen. Der 98-jährige St. Moritzer Bahnhof wird ebenfalls umfassend modernisiert.
Pistenkonzept
Attraktiv und sportlich anspruchsvoll für die
Rennfahrer, hervorragend
einsehbar für die Zuschauer am Pistenrand
und im Zielraum, so präsentieren
sich die WM-Pisten. Für das zweiwöchige
Programm der FIS Ski WM 2003 wird mit
einem schlanken Pistenkonzept gearbeitet,
was den Organisatoren bei den
Vorbereitungen und der Pistenpräparation vor
und während der FIS Ski WM 2003
entgegenkommt.
Die zwei Hauptpisten, auf denen alle Rennen
ausgetragen werden, führen links
und rechts entlang der Sesselbahn Salastrains
hinunter und münden in ein
einziges Zielgebiet auf Salastrains. Alle
anderen Pisten bleiben unberührt und
stehen Gästen und Einheimischen für den
allgemeinen Skilauf zur Verfügung.
Der längste
und steilste Starthang der Welt: «Piz Nair
Start»
Typisch St.Moritz. Die Suche nach dem
schnellsten, besten und einzigartigen in
jeder Hinsicht, das gehört zu St.Moritz.
Auf 2836 m ü.M. entstand in Zusammenarbeit
mit dem FIS Pistenexperte Bernhard
Russi unter schwierigsten Bedingungen ein
Start, der alle Rekorde brechen wird.
Er ist der steilste und längste Starthang für
eine Herrenabfahrt, den es je
gegeben hat. Auf den ersten Metern weist der
Starthang eine spektakuläre
Steilheit von 45° auf, was einem Gefälle von
100% entspricht! In etwa 7
Sekunden erreicht hier der Skirennfahrer eine
Geschwindigkeit von über 130
km/h.
Bauten um die
FIS Ski WM 2003
Bei den für die Ski WM 2003 zu erstellenden Bauten ist die Zielvorstellung klar in einer langfristigen Nutzung definiert. Sie sollen neben der Organisation und Durchführung der Ski WM und künftigen Welt Cup Rennen auch einen nachhaltigen Nutzen für den touristischen Skilauf mit sich bringen. Das Konzept der provisorisch erstellten Bauten für die Ski WM 2003 wurde zu Gunsten der Fixbauten bewusst so schlank und kostengünstig wie nur möglich angelegt.
Der ehemalige
Skirennfahrer
Russi kehrt als Pistenbauer nach St.Moritz
zurück
Bernhard Russi betreut als offizieller Berater der FIS die Ski WM 2003 in Bezug auf Pistenbau und rennsportspezifische Infrastruktur. In Zusammenarbeit mit dem OK und den Renndirektoren der FIS hat er das Pistenkonzept Corviglia-St.Moritz ausgearbeitet und die Schlüsselstellen definiert. Russi setzt um, was heute im Pistenbau als «modern» bezeichnet wird: eine anspruchsvolle Linienführung, unter Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte für den Fahrer. Es ist ihm ein grosses Anliegen, bei der Planung der Piste und bei der Kurssetzung Geländeunebenheiten auszunutzen, um die ökologischen Eingriffe minimal zu halten. Zu Gunsten der ursprünglichen Beschaffenheit von Gelände und Boden verzichtet er auf grossflächiges Planieren.
Sicherheit gross geschrieben an der
FIS Ski WM 2003
Die Durchführung eines Grossanlass ohne
Einsatz der Polizei ist heute nicht
mehr denkbar. Dies ist bei der FIS Ski WM
2003 nicht anders.
Anlässlich der Medienorientierung vom 8.
August 2002 informierte das
Polizeikommando Graubünden über die
Zusammenarbeit mit der FIS Ski WM
2003.
Die Kantonspolizei hat mit dem World
Economic Forum sowie anderen nationalen
Events im Bereich Grossanlässe bereits reiche
Erfahrungen sammeln können. Während
der FIS Ski WM 2003 wird sie ebenfalls für die
Aufrechterhaltung von Ruhe und
Ordnung verantwortlich sein.
Weitere Bereiche der Sicherheit, die neben
den eingesetzten Führungsstäben der
Kantonspolizei abgedeckt werden, sind das
Verkehrskonzept, die Zutrittskontrolle
sowie die Überwachungs- und Nachtkontrolle.
Das geplante Verkehrskonzept wurde bereits
mehrmals präsentiert. Da
mittler-weilen alle Zusagen der
Kreisgemeinden vorliegen, konnte die
Detailplanung des Verkehrskonzept, inklusive
Verlauf des öffentlichen Verkehrs,
in Angriff genommen werden. Sehr gut kommt
derzeit auch die Präsentation des
Verkehrskonzepts an, welche an den
Gemeindeversammlungen rund um St. Moritz
gemacht werden. An der WM werden bis zu
60 Polizisten im Einsatz stehen, welche
den Verkehrsverlauf regeln werden. Verstärkt
werden diese durch das Militär.
Für die Sicherheit werden ca. 120 Polizisten
eingesetzt. 50 Mitarbeiter einer
Sicherheitsfirma ergänzen dieses Team im
Bereich Zutrittskontrolle und
Bewachung. Unterstützt werden sie dabei von
Voluntari, welche ebenfalls dem
Ressort Zutrittskontrolle zugeteilt werden.
Die Ueberwachungs- und Nachtkontrolle wird
im Verantwortungsbereich des Militärs
liegen.
Die Koordination des Bereiches Sicherheit
wird eine eigens dafür eingerichtete
Einsatzzentrale übernehmen, wo ebenfalls die
Verkehrsleitstelle angesiedelt
sein wird.
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SMOONY ist
der Name des
offiziellen Maskottchens der FIS Ski WM
2003. |
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Nachhaltigkeit
Das Konzept
der Nachhaltigkeit der FIS Ski WM 2003
erfordert Projekte und Massnahmen, welche
längerfristig sozialverträglich,
umweltverantwortlich und wirtschaftlich
rentabel sind.
Die Broschüre "Nachhaltigkeit der FIS
Alpine SKI WM
2003" als PDF-File zum Download >>>>
Weiterführender Link: http://www.stmoritz2003.co m/