
Di e Zermatt Bergbahnen eröffneten termingerecht am 15. November 2002 die erste Sektion des Matterhorn-Express von Zermatt nach Furi. Die offizielle Eröffnung der zweiten Sektion von Furi nach Schwarzsee wurde am 21. Dezember 2002 durchgeführt. Mit dieser neuen 8er Gondelbahn wird der Flaschenhals auf Furi gelöst und die Kapazität auf Schwarzsee erheblich gesteigert.

Die Kosten des gesamten Projekts belaufen sich auf CHF 25 Mio. CHF 18 Mio. kostet der elektromechanische Teil. Die restlichen 7 Mio. CHF schlagen für den baulichen Teil zu Buche. Die Anlage wurden aus dem laufenden Cashflow (Bau) sowie über Mobilienleasing (elektromechanischer Teil) finanziert.
Die meisten Arbeiten wurden an lokale bzw. regionale Firmen vergeben. Die Lieferung und Montage des elektromechanischen Teils erfolgte durch die Firma Doppelmayr. Die Firma Frey zeichnet für den Elektro- und Steuerteil verantwortlich.

Di e Bauarbeiten haben bereits drei Monate nach dem Fusionsentscheid der Zermatt Bergbahnen im Mai 2002 begonnen und den ganzen Sommer intensiv angedauert.
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Mit der neuen Anlage soll vor allem die Förderleistung massgeblich gesteigert und der Engpass bei der Station Furi gelöst werden. Somit wird die Transportkapazität ab Zermatt ins Matterhorngebiet erhöht. Für die Gäste wird die neue Gondelbahn nur Vorteile bringen: so wird die Fahrzeit von Zermatt nach Schwarzsee auf 12 Minuten reduziert, der Fahrkomfort massiv erhöht und die Kapazität mit 2800 Personen/h erheblich gesteigert. Christen Baumann, CEO Zermatt Bergbahnen über den Matterhorn-Express: "Schwarzsee bietet Morgensonne und ist windgeschützt, das heisst, ideal zur ersten Fahrt am Morgen."
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Di e neue Talstation in Zermatt - die der Pendelbahn vorgelagert ist - wird auf gleichem Niveau wie die Strasse sein, somit wird den Gästen künftig das Treppensteigen abgenommen.
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Talstation Furi |
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Mittelstation Furi |
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Bergstation Schwarzsee vor der Kulisse des Monte Rosa Massivs |
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Bergstation Schwarzsee |
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Gruppenbild
Verwaltungsrat Zermatt Bergbahnen mit CEO Christen Baumann, Toni Lauber, Bauleiter und Peter Julen Technischer Leiter |
| Zermatt - Furi | Furi - Schwarzsee | |
| Topographische Daten | ||
| Talstation (m.ü.M.): |
1638 |
1871 |
| Bergstation (m.ü.M.): |
1871 |
2590 |
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Höhendifferenz (m): |
233 |
719 |
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Fahrbahnlänge (m): |
1637 |
2590 |
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Mittlere Steigung (%): |
14.52 |
35.31 |
| Betriebsdaten | ||
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max. Fahrgeschwindigkeit (m/s): |
6.0 |
6.0 |
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Fahrzeit bei 6.0 m/s (Min.): |
4.55 |
6.09 |
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Förderleistung (Pers./Std.): |
2800 |
2800 |
| Förderseil | ||
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Durchmesser (mm): |
54 |
54 |
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Gewicht (kg/m): |
10.27 |
11.42 |
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Mindestbruchkraft (kN): |
1903 |
2212 |
| Fahrzeuge | ||
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Anzahl: |
65 |
85 |
|
Fassung (Personen/Fahrzeug): |
8 |
8 |
| Stützen | ||
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Anzahl: |
11 |
23 |
| Antrieb | ||
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Spitzenleistung (kW): |
726 |
1250 |
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Nennleistung (kW): |
514 |
1015 |
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Antrieb in: |
Bergstation |
Bergstation |
Beteiligte Firmen:
| Generalunternehmer: | Doppelmayr Seilbahnen AG |
| Seilbahntechnik: | Doppelmayr Seilbahnen AG |
| Steuerung: | Frey AG Stans |
| Förderseile: | Fatzer AG |
| Hydraulische Ausrüstung: | Bosch Rexroth AG |
| Ing.-Büro 1. Sektion: | Lauber Daniel & Kronig Philipp |
| Ing.-Büro 2. Sektion: | Christian Lauber |
| Elektrische Energie: | EW Zermatt |
RettungsübungA m 13.November 2002 fand eine Rettungsübung an der neuen Gondelbahn Matterhorn-Express statt. Die Rettungscrew kam über das Förderseil zu den einzelnen Gondeln. In der Gondel wurden die zu Evakuierenden mit den Rettungsgeräten vertraut gemacht und mit einem Seilzug, der der Retter mitbringt und an der Gondel gesichert ist, zu Boden geseilt. Die Mitarbeiter sowie einige Freiwillige - insgesamt ca. 100 Personen - liessen sich abseilen. Einerseits waren sie über den Komfort der neuen Gondeln begeistert und andererseits beeindruckte sie die Professionalität der Rettungsaktion. Gegen Abend wurde die Rettungsübung wiederholt, damit auch die Situation in Dunkelheit geübt werden konnte. |
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Alte Pendelbahn Furi-Schwarzsee |
Auf die Wintersaison 2003/04 ist geplant, den Skilift Hörnli, der unterhalb Schwarzsee liegt, durch eine Vierer-Sesselbahn mit Hauben zu ersetzen.
Weitere Bahnprojekte im Jahr 2003 sind die Fertigstellung der Sechser-Sesselbahn mit Hauben Trockener Steg - Furggsattel und der Ersatz des Gifthittliliftes durch eine Sechser-Sesselbahn mit Hauben im Gebiet Gornergrat.