seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2020-03-13

Saisonverlauf Schweizer Seilbahnen

Monitoring Saisonbeginn bis 29. Februar 2020

Betrachtung der prozentualen Veränderungen der Gästezahlen einer Stichprobe von Seilbahnunternehmen, die für ihre Region repräsentativ sind.

Die Schweizer Seilbahnunternehmen blicken auf einen wettermässig bewegten Februar 2020 zurück: Der Monat zeigte sich ungewöhnlich stürmisch. In der ersten Februarhälfte zogen die drei Winterstürme Petra, Sabine und Tomris über die Schweiz. Während diesen Tagen mussten einige Seilbahnanlagen wegen zu hohen Windgeschwindigkeiten zeitweise ihren Betrieb einstellen.

In den Niederungen der Alpensüdseite und auf der Alpennordseite herrschte lokal insbesondere in der Westund Nordwestschweiz eine sehr milde und sonnige Witterung. Dies akzentuierte die bereits prekäre Schneesituation in diesen Gebieten und machte die Tätigkeit der Seilbahnunternehmen sehr schwierig. Auch in der Ost- und Zentralschweiz entwickelte sich der Monat Februar wetterbedingt im Vergleich zum Vorjahr weniger dynamisch und es wurden etwas tiefere Gästezahlen verzeichnet.

Oberhalb von 1500 Metern gab es lange Zeit sehr viel Schnee. Die Bedingungen für die Alpinskifahrer blieben daher in den höher gelegenen Gebieten attraktiv und so konnten im Februar insbesondere das Wallis und Graubünden mehr Gäste als im letzten Jahr verzeichnen.

Gegenüber dem 5-Jahres-Durchschnitt resultierte schweizweit im Monat Februar 2020 ein Anstieg der Anzahl Ersteintritte von 10.6 %. Auch bei der Betrachtung der Regionen zeigte sich überall eine positive Entwicklung der Gästezahlen.

Für die tieferen Lagen besteht aktuell noch ein wenig Hoffnung, denn der meteorologische Frühlingsanfang am 1. März markiert in der Schweiz noch nicht das Winterende. Schnee könnte auch nach diesem Zeitpunkt noch fallen.


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