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seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2017-12-07

Bonn: IHK für Seilbahn unter drei Voraussetzungen

Vollversammlung fasst Beschluss

Bonn - Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat sich in ihrer gestrigen Sitzung deutlich für den Bau der Seilbahn unter drei Voraussetzungen als einen sinnvollen und umweltfreundlichen Beitrag zur Bewältigung der zunehmenden Verkehrsprobleme der Stadt ausgesprochen. Prämisse für die IHK ist die Aufnahme der Seilbahn in den ÖPNV-Bedarfsplan in NRW, so dass die Baukosten zu 90 Prozent vom Land getragen werden. „Ferner muss die Seilbahn so konzipiert sein, dass sie zur Lösung der verkehrlichen Herausforderungen des Universitätsklinikums und der großen Arbeitgeber im Umkreis des Johanniterviertels und der Friedrich-Ebert-Allee beiträgt“, erläutert IHK-Präsident Stefan Hagen: „Die Seilbahn muss deshalb nicht nur über den Rhein führen, sondern auch Um- und Ausstiegsstationen am Bundesviertel, dem neuen Haltepunkt „UN-Campus“ und an den rechtsrheinischen U-/S-Bahnhöfen haben.“ Die Seilbahn soll drittens multimodal an den Schienen-  und den Autoverkehr angebunden sein, um zu einer nennenswerten Entlastung des PKW-Verkehrs beizutragen. Hagen: „Es müssen deshalb hinreichend Park&Ride-Möglichkeiten geschaffen werden - auch außerhalb der Stadtgrenzen -, die den Umstieg von Auto und Bahn auf die Seilbahn erleichtern und damit Brückenverkehre reduzieren. Damit kommt für die IHK die sog. „Nordtrasse“ in Betracht.“

IHK-Vizepräsidentin Sabine Baumann-Duvenbeck stellte dazu ergänzend fest: „Alle Prognosen gehen von einer Zunahme des Verkehrs in der Boomregion Rheinland aus, die auch nicht ohne neue Verkehrsprojekte umzusetzen sein wird. Die Seilbahn kann hier zu innerörtlichen Entlastungen beitragen und Kapazitäten für Verkehre freigeben, die auf die Nutzung der Straßen angewiesen sind.“

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