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seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2018-11-09

Erste Erfolge in China für Bartholet

China In den letzten Jahren konnte der Schweizer Seilbahnhersteller Bartholet viele spannende Projekte realisieren, die die Seilbahnbranche weiter vorangetrieben haben. Der Erfolg des Unternehmens lässt sich aber nicht nur durch die vielfältigen Projektlösungen und durch die geografische Expansion erkennen, sondern auch durch die Mitarbeiterentwicklung der letzten Jahre. So hat sich die Anzahl der Mitarbeiter in den letzten zehn Jahren auf über 400 mehr als verdoppelt. 
 
Gegenwärtig gehen ca. 80 % der gefertigten Anlagen in den Export. In den letzten zwei Jahren hat sich Asien und im speziellen China als besonderen Hoffnungsmarkt entwickelt: Der Wintersport erlebt in Fernost momentan einen grossen Boom, von welchem auch Bartholet profitieren möchte. Der ganze Aufschwung ist sicher auch der Olympiade in Peking im 2022 zu verdanken. 
 
Zum Thema China hat es über Bartholet in den vergangenen Monaten die wildesten Gerüchte gegeben. Tatsache ist, dass Bartholet nicht von einer chinesischen Firma übernommen worden ist, sondern dass sich das Schweizer Unternehmen einen strategischen Partner in China gesucht hat, aufgrund des sehr wichtigen Zukunftspotenziales. Der notwendige und strategische Partner wurde gefunden und die Zusammenarbeit trägt bereits erste Früchte.
 
In Altay, China, wurde die erste Anlage in Betrieb genommen. Die dortigen Vorschriften und die sprachliche Hürde waren eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten. Aktuell sind acht weitere Anlagen im Bau und mehrere Projekte in Planung. Bartholet freut sich, bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking mit mehreren Anlagen vertreten zu sein.
 
Projekte bereits in Betrieb in China: 

Altay, Téléporté Mixte (TPM) 6-8 
Die erste Téléporté Mixte von Bartholet in China. Die Kombibahn mit 6er-Sesseln und 8er-Gondeln befördert rund 2000 Personen pro Stunde und überwindet einen Höhenunterschied von 400 Metern. Altay gilt als einen der Ursprungsorte des Skifahrens und befindet sich im Nordwesten Chinas. Seit September 2018 ist die Anlage in Betrieb. 

Aktuelle Projekte im Bau in China: 
 
„Schweizer Qualität“ und die damit versprochene Präzision und Zuverlässigkeit wird in China besonders geschätzt. Ausserdem auffällig ist, dass die Bartholet-Premiumausführung „Design by Porsche Design Studio“ in China viel Aufmerksamkeit erhält: Für alle zurzeit im Bau stehenden Projekte wurde das bewährte „Porsche Design“ bevorzugt: 

Thaiwoo (Olympia-Terrain), 6er-Sesselbahn – Design by Porsche Design Studio 
Im Skigebiet Thaiwoo baut Bartholet momentan eine neue 6erSesselbahn. Als Zubringer aus der Grossstadt Peking dient künftig eine Hochgeschwindigkeitsbahn, welche direkt nach Thaiwoo führt und in Zukunft deshalb noch mehr Touristen bringen soll. Die Sesselbahn mit 2 Sektionen geht noch diesen Dezember in Betrieb und wird über eine Förderleistung von 2400 Personen pro Stunde verfügen. Die Sessel im „Design by Porsche Design Studio“ werden zusätzlich mit auffälligen, giftgrünen Sitzauflagen ausgestattet und werden mit Sicherheit zu einem Eyecatcher in der winterlich verschneiten Umgebung.

Golden Mountain, 8er-Panoramabahn + 6er-Sesselbahn – Design by Porsche Design Studio 
Auch in Golden Mountain wird viel investiert und fleissig gebaut! Bisher war dies vor allem eine SommerFeriendestination. Seilbahnen und Hotelanlagen sollen in Zukunft aber auch im Winter Erfolg versprechen. Einerseits ist Bartholet momentan am Bau einer neuen Gondelbahn mit zwei Sektionen. In unmittelbarer Nähe entsteht eine kuppelbare 6er Sesselbahn. Auch hier wird bei beiden neuen Bahnen auf das aufsehenerregende „Porsche Design“ gesetzt. 

Gesuohe, 8er-Panoramabahn – Design by Porsche Design Studio 
Ein weiteres Vorzeigeprojekt entsteht in der chinesischen Provinz Gesuohe: Die Gondelbahn mit „Porsche Design“- Kabinen geht über zwei Sektionen und wird mit einer gesamten Länge von knapp sechs Kilometern die längste Seilbahn in ganz China sein. Bis zur Mittelstation werden 608 Höhenmeter und weitere 363 bis zur Bergstation überwunden. Mit den 6 m/s dauert die gesamte Gondelfahrt inklusive der Durchfahrt der Mittelstation weiter zur zweiten Sektion nicht einmal 20 Minuten.





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