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seilbahn.net | Themenbereiche | Beschneiung | 2017-09-22

Verbier vertraut auf TechnoAlpin bei Großauftrag

Das Skigebiet Verbier gehört zu den 4 Vallées, dem größten Ski- und Wandergebiet der Schweiz und vertraut bereits seit zehn Jahren auf das innovative Knowhow von TechnoAlpin. 2017 erreicht diese Partnerschaft eine neue Stufe, indem die Anlage mit einem Investitionsvolumen von 9 Millionen Euro erweitert wird. Die Bauabeiten beginnen 2017 und werden über meherere Jahre realisiert. Die neue Beschneiungsanlage wird im Sektor La Tsoumaz/Savolayre errichtet und umfasst zahlreiche Neuerungen. Bisher gab es in diesem Sektor nur einzelne, ältere Schneeerzeuger, die nun durch eine moderne, vollautomatische Anlage ausgetauscht werden. 

Das gesamte Projekt umfasst die Realisierung einer Beschneiungsanlage und die Installation von Linienmaterial auf einer Pistenlänge von 17 km. 2017 werden bereits 7 km dieses Projekts umgesetzt. Es werden 4 Propellermaschinen vom Typ TF10 auf 4,5 m Turm, und 75 V3ee-Schneilanzen installiert. Diese Schneilanzen sind besonders energieeffizient und haben im Vergleich zur V3 einen um 50% reduzierten Luftverbrauch.

Eine Besonderheit des Projekts ist das Wasserkonzept: Ein natürlicher See garantiert die Wasserversorgung für den gesamten Sektor. Alle Schneeerzeuger über 2.200 m werden dabei rein durch Eigendruck versorgt. Für die Schneeerzeuger auf den tiefer gelegenen Pisten wird eine Boosterstation errichtet, die mit leistungsstarken Pumpen und Kompressoren ausgestattet ist. Diese Station versorgt nur einen kleinen Teil der gesamten neu errichteten Beschneiungsanlage. Das Wasser, das dem See entommen wird, speist zusätzlich ein Wasserkraftwerk, das von der Gemeinde errichtet wurde. Dieses dient der Stromerzeugung und kann in der Wintersaison auch für die Beschneiung genutzt werden. Der Großteil der Rohrleitungen, die das Gebiet versorgen, verfügen trotz ihrer Größe von DN300 über eine Druckklasse von PFA 100 und sind aus duktilem Gusseisen. Dieses Material eignet sich besonders für den Einsatz in schwierigem Gelände, da es eine Montage ohne Schweißarbeiten erlaubt und auch bei sehr hohen Drücken, wie 100 bar, noch sehr robust bleibt. 




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