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seilbahn.net | Projekte | Aktuell | 2018-04-17

Katschberg: Neuer Silverjet I aufs Aineck

Das "i-Tüpfelchen" für St. Margarethen

Land steuert 1,2 Millionen Euro bei

Eine halbe Stunde. So lange mussten die Wintersportler teilweise warten, bis sie von St. Margarethen ins beliebte Skigebiet am Aineck gekommen sind. "Der Doppelsessellift als Zubringer ist Geschichte. Durch die neue 8er-Gondelbahn um zwölf Millionen Euro herrscht in St. Margarethen Aufbruchsstimmung", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der den Spatenstich vollzog. 

"Die zweite Sektion und eine Gipfelbahn gibt es schon. Die technische Beschneiung steht ebenfalls zu 100 Prozent, im Tal haben wir mit zirka 1000 Parkplätzen schon vorgesorgt. Jetzt fehlt nur noch die erste Sektion, sozusagen das 'i-Tüpfelchen' als Zubringer", erklärt Josef Bogensberger, Geschäftsführer der Katschberg Bergbahnen GmbH.

Masterplan für das Skigebiet

Seit 2007 wirtschaftet am Aineck und Katschberg eine gemeinsame Bergbahnengesellschaft und das sehr erfolgreich, die Hausaufgaben für ein modernes Skigebiet wurden gemacht: "Es gibt einen Masterplan, den wir seit 2007 verfolgen", betont Bogensberger und Landeshauptmann Wilfried Haslauer fügt hinzu: "Mit dem Silverjet I ist die letzte qualitative Lücke geschlossen. Der Katschberg und das Aineck reihen sich damit in die Liste der Top-Skigebiete in Salzburg ein."

Das Geld bleibt im Lungau

Wenn die Bagger auffahren, dann sind das hauptsächlich welche aus der Region, denn die Aufträge gingen allesamt in den Lungau. "Bis auf Doppelmayr kommen die Firmen ausschließlich aus der Umgebung", betont Bogensberger. Und die Errichtung der Gondelbahn hat noch weitreichendere, positive Effekte für St. Margarethen: "Es herrscht richtige Aufbruchsstimmung, auch die Hotellerie investiert", weiß der Geschäftsführer.

Straffer Zeitplan, Eröffnung Ende November 2018

Der straffe Zeitplan muss eingehalten werden, die Lungauer hoffen auf einen langen Sommer. Ende November sollen die ersten Skifahrerinnen und Skiffahrer in der Gondel aufs Aineck gelangen, dann startet in St. Margarethen eine neue Tourismus-Ära.


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