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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2017-06-12

Bundesregierung unterstützt Olympiabewerbung von Innsbruck/Tirol

Die Republik Österreich wird die Bemühungen und Vorarbeiten zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Innsbruck/Tirol unterstützen. 

In Anbetracht der nationalen Bedeutung unterstützt der gestrige Ministerrat eine etwaige Bewerbung für Olympische und Paralympische Winterspiele 2026 in Tirol/Innsbruck und prüft wie und in welchem Ausmaß der Bund im Rahmen einer Bundeshaftung oder anderer Finanzierungsmöglichkeiten einen angemessenen Beitrag für die Finanzierung leisten kann. Darüber hinaus erstellt das Bundesministerium für Inneres, in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern, ein Sicherheitskonzept um die gefahrlose Durchführung der Veranstaltung gewährleisten zu können. 

Tirols Landeshauptmann Günther Platter zeigt sich zuversichtlich: „Die vorliegende Unterstützungszusage des Bundes ist ein starkes Signal und eine gute Basis für eine mögliche Bewerbung der Olympiaregion Innsbruck/Tirol“. Voraussetzung für die Bewerbung sei neben der technischen Umsetzbarkeit aber vor allem die ökonomische, ökologische und soziale Verträglichkeit von nachhaltigen Winterspielen. 

Auch für Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist der vorliegende Ministerratsbeschluss ein erfreuliches Signal. „Entscheidend sind aber jetzt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie als Basis für ein selbstbewusstes Angebot in Richtung verträgliche Spiele mit einem echten Mehrwert für die Bevölkerung. Damit stellen wir eine fundierte und transparente Informations- und Diskussionsgrundlage für eine landesweite Volksbefragung sicher.“

„Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit der Olympic Agenda 2020 ein entsprechendes Reformpaket im Zeichen der Kostenreduzierung und Neugestaltung der Ausrichterverträge gestartet. Ein Tiroler Angebot mit redimensionierten und dezentralen Spielen das nun auch von der österreichischen Bundesregierung unterstützt wird, ist eine große Chance für unser Land“, betont ÖOC-Präsident Karl Stoss.

Für die Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung möglicher Spiele ist der Abschluss eines Gastgebervertrages (Host City Contract) zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), der „Gastgeberstadt“ und dem nationalen olympischen Komitee (ÖOC) vorgesehen. Darin werden insbesondere auch Zusagen, Garantien und Verpflichtungen des Gastgeberlandes in Bezug auf die Spiele vereinbart. Ein Commitment zwischen den Partnern ÖOC, Land Tirol und Stadt Innsbruck mit der Republik Österreich insbesondere in den Bereichen gesamtschuldnerische Haftung in Bezug auf die Einhaltung des Gastgebervertrages, Garantien und steuerliche Anforderungen ist dafür Voraussetzung.

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