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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2017-08-08

Brunni-Bahnen trotzen zwei schwierigen Wintern

Das verlängerte Geschäftsjahr 2016/17 der Brunni-Bahnen Engelberg AG war von zwei schneearmen Wintern und einem neuen Rekord in der Sommersaison geprägt. In den 16 Monaten konnte ein Umsatz von CHF 8.25 Mio. und ein EBITDA von CHF 1.36 Mio. erzielt werden. Insgesamt resultierte trotz schwierigen Bedingungen ein kleiner Gewinn von CHF 15‘741.-.

Das verlängerte Geschäftsjahr 2016/17 der Brunni-Bahnen Engelberg AG umfasst infolge der Verschiebung des Abschlussdatums insgesamt 10 Winter- und 6 Sommermonate. Die Verschiebung des Abschlusszeitpunkts wurde vom Verwaltungsrat nach der Genehmigung einer Statutenänderung an der Generalversammlung im Jahr 2015 beschlossen. Die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen des Rekordjahres 2015 ist deshalb nur eingeschränkt möglich. Bei der Interpretation der Zahlen ist zudem zu beachten, dass zwei Revisionsmonate (April 2016 und April 2017) den Unterhalts- und Personalaufwand überproportional belasteten.

Auf den ersten Blick mag es erstaunen, dass es trotz süd-exponiertem Skigebiet in geringer Höhe gelungen ist, ein leicht positives Resultat zu erzielen - liegen doch zwei der schneeärmsten Winter überhaupt im verlängerten Geschäftsjahr 2016/17. Dank der Lage auf der Sonnenseite konnten die Brunni-Bahnen jedoch flexibel auf die Schneesituation reagieren und Sommerangebote auch in den schneearmen Wintermonaten nutzen. Mit der technischen Beschneiung und dem Kaltluftsee in Engelberg konnte zudem die Klostermatte als erstes Kinderland der Zentralschweiz die Saison eröffnen und ein neuer Rekordumsatz verzeichnet werden. Und auch in der Sommersaison setzte sich der stetige Wachstumstrend mit einem erneuten Rekordumsatz fort.

Insgesamt besuchten im verlängerten Geschäftsjahr 273‘521 Gäste das Brunni und die Klostermatte. Bei einem Gesamtumsatz von CHF 8.25 Mio. resultierte im Geschäftsjahr 2016/17 ein Gewinn von CHF 15‘741. Mit einem EBITDA von CHF 1.36 Mio. konnten Abschreibungen im Gesamtbetrag von CHF 1.26 Mio. vorgenommen werden. Der Eigenfinanzierungsgrad der Gesellschaft stieg von 63 % auf 64 % leicht an, da erneut Fremdkapital reduziert werden konnte. Die Brunni-Bahnen Engelberg AG weist damit einen für Branchenverhältnisse überdurchschnittlichen Eigenfinanzierungsgrad aus. 

Die Brunni-Bahnen haben im Geschäftsjahr 2016/17 erneut über CHF 1.3 Mio. am Berg investiert: Seit August 2016 kann in der neuen Berglodge Ristis übernachtet und auf dem neuen Barfusswanderweg vom Ristis nach Brunni gegangen werden. Zudem wurde ein Solarkraftwerk erstellt, in die Beschneiung und in den Ersatz eines Pistenfahrzeuges auf dem Brunni investiert.

Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung die Rückzahlung einer Kapitaleinlagenreserve in bar in der Höhe von 10% des Nominalwertes der Aktie. Die Generalversammlung der Brunni-Bahnen Engelberg AG findet am 31. Oktober 2017 in der Aula des Schulhauses Äschi in Engelberg statt.

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