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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2019-01-17

Verbindung Kühtai-Hochoetz: Kühtai spricht sich für Projekt aus

37 Kühtaier Wirtschaftstreibende sprechen sich nun in einer Petition einstimmig für die Skigebietserweiterung Kühtai-Hochoetz aus. Diese gemeinsame Erklärung überbrachte Bergbahnen-Geschäftsführer Philip Halswanter unlängst dem Silzer Bürgermeister Helmut Dablander. Tenor aus dem Kühtai: „Alle stehen hinter dem Projekt, das langfristig Unternehmen sowie Arbeitsplätze in der Region absichert und das jetzt im Detail auszuarbeiten ist." 

Das Kühtai ist bei Tiroler Skifahrern ebenso beliebt wie bei Gästen. Seit rund 10 Jahren gibt es mit dem Skigebiet Hochoetz einen Ticketverbund, seit den neunziger Jahren denken die Verantwortlichen über eine Verbindung der beiden Skigebiete nach.

„Nachdem die Seilbahngrundsätze diese Verbindung prinzipiell als genehmigungsfähig erachten ist es uns ein Anliegen, das Projekt soweit aufzubereiten, um als nächsten Schritt eine Umweltverträglichkeitserklärung auszuarbeiten bzw. einreichen zu können“, stellt Philip Haslwanter klar. „Es gibt kein fertiges Projekt in der Schublade, das – wie oft kolportiert – z.B. Liftstützen mitten im beliebten Tourengebiet der Feldringer Böden vorsehen würde.“ 

Kühtaier Wirtschaft befürwortet Engagement

Im Kühtai ist man von den nachhaltigen Effekten des Projekts überzeugt: Die Destination hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich als Skiresort positioniert, neue Hotelbetriebe in der 4- und 5-Sterne-Kategorie lassen die Wertschöpfung steigen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, befürwortet man das Projekt: „Die Kühtaier Wirtschaftstreibenden unterstützen den geplanten Skigebietszusammenschluss der Skiregion Kühtai-Hochoetz – das Projekt wird einerseits eine Angebots- und Komfortsteigerung für die Gäste der Region, andererseits wirtschaftlich sinnvolle Synergien zwischen den Seilbahnunternehmen ermöglichen. Im geplanten Skigebietszusammenschluss sehen wir insgesamt eine nachhaltige Investition, die langfristig die Unternehmen und Arbeitsplätze der Region absichert und damit die Perspektive des gemeinsamen Lebensraums stärkt“ - so der Wortlaut der von 37 Kühtaier Wirtschaftstreibenden unterzeichneten Petition, die Haslwanter dem Bürgermeister überreichte. 

„Da die finale Ausarbeitung von zahlreichen Faktoren abhängt, war es uns wichtig, zuerst mit Gemeinden, Grundeigentümern und Interessenvertretern Gespräche zu führen, um Einwände und Bedenken integrieren zu können. Erst nach all diesen informellen Gesprächen möchten wir auch einer breiten Öffentlichkeit konkrete Planungsunterlagen vorlegen“, beschreibt Haslwanter die weitere Vorgehensweise.


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