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seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2019-04-19

PILATUS-BAHNEN AG – Geschäftsabschluss 2018

Der Sommer 2018 war einer für die Geschichtsbücher. Das anhaltend schöne und niederschlagsarme Wetter von April bis Ende November war dann auch der Haupttreiber für die Steigerung der Frequenzen im Geschäftsjahr (GJ) 2018 auf insgesamt 3‘052‘312 und damit um 7.2% gegenüber dem Vorjahr. Dabei durften am Pilatus insgesamt 828‘718 Gäste begrüsst werden (+6.3%) wovon 72% oder 599‘849 auf Pilatus Kulm reisten.

Neben der Steigerung der Gästezahlen ist es der PILATUS- BAHNEN AG im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, den durchschnittlichen Umsatz pro Gast zu steigern. So resultiert für das GJ 2018 ein Gesamtumsatz von CHF 37.9 Mio., was ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 13.5% oder CHF 4.5 Mio. in absoluten Zahlen bedeutet. 

Der Personalaufwand beläuft sich auf CHF 13.6 Mio. Gemessen am Gesamtumsatz ergibt dies einen Personalkostensatz von 35.9%. Auch dieses Jahr profitieren alle unsere Mitarbeitenden vom Mitarbeitererfolgsbeteiligungsmodell. Dieser Betrag ist in der Position bereits berücksichtigt.

Der in gewissen Positionen als volumenabhängig einzustufende Betriebsaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.8% gewachsen und beträgt für das Geschäftsjahr 2018 16.6% des Gesamtumsatzes.
Mit CHF 14.7 Mio. resultiert im Vergleich zum GJ 2017 ein um CHF 3.5 Mio. höheres Betriebsergebnis EBITDA. Die EBITDA-Marge kletterte dabei um 5.3 Prozentpunkte auf 38.9%. 

Damit einhergehend weist der Cashflow gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung von CHF 3.1 Mio. aus. Das entspricht 35.8% des Gesamtumsatzes und 11.8% der Gesamtinvestitionen.
Der Reingewinn erhöht sich um 23.2% auf CHF 1‘684‘460.  Aufgrund dieses ausgezeichneten  Ergebnisses kann der Verwaltungsrat den Aktionären zusätzlich zur Bruttodividende von 80% bzw. brutto CHF 40.00 pro Aktie eine einmalige Sonderdividende von CHF 10.00 pro Aktie vorschlagen.

Im Berichtsjahr wurden CHF 0.9 Mio. an aktivierbaren Investitionen getätigt. Die grösste Position stellt dabei die Neugestaltung des Drachenmoors auf der Krienseregg dar (CHF 0.3 Mio.).

Darüber hinaus wurden im GJ 2018 CHF 3.8 Mio. in laufende Projekte investiert, welche in der Position «Anlagen im Bau» ausgewiesen sind. Der grösste Anteil (CHF 2.8 Mio.) macht dabei das Projekt «Neukonzeption Zahnradbahn» aus, gefolgt von Investitionen in der Fräkmüntegg (CHF 0.9 Mio.). Dort wird unter anderem die seit mehreren Jahren bestehende Brandruine auf der Fräkmüntalp zur Sommeraison 2019 einem Holzunterstand weichen. Die Drachenalp – so ihr Name – beherbergt einen Kiosk und verschiedene Grillstellen. 

Es wurden ordentliche Abschreibungen in der Höhe von CHF 2.6 Mio. vorgenommen. Der Nettobuchwert der Anlagenrechnung beträgt CHF 27.0 Mio. oder 23.4% des ursprünglichen Anschaffungswertes. Weitere Details zu den Sachanlagen sind auf Seite 25 ersichtlich.

Der Bestand an flüssigen Mitteln per 31. Dezember 2018 konnte um CHF 8.5 Mio. auf CHF 30.6 Mio. erhöht werden. Diese Liquidität wird in den nächsten Jahren notwendig sein, um die kapitalintensive Erneuerung der Zahnradbahn zu realisieren.

Der Verwaltungsrat der PILATUS-BAHNEN AG hat im Berichtsjahr eine Risikobeurteilung vorgenommen. Diese Risikobeurteilung ermöglicht sowohl die frühzeitige Erkennung und Analyse von Risiken als auch die Ergreifung entsprechender Massnahmen. Zum Risikobeurteilungsprozess gehört die systematische Erfassung und Auswertung der Risiken, deren Priorisierung, die Beurteilung der Einflüsse auf das gesamte Unternehmen sowie die Einleitung und Überwachung von Massnahmen zur Vermeidung oder Minimierung von Risiken. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikolage der PILATUS-BAHNEN AG in den wesentlichen Punkten nicht verändert.


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