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seilbahn.net | Themenbereiche | Tourismus | 2018-03-13

Top Schweizer Winterdestinationen im globalen Ranking von Visa

  • Gstaad, Verbier, Zermatt und St. Moritz schaffen es in die Liste der 25 wichtigsten globalen Winterdestinationen von Visa.
  • In der Schweiz besucht jeder dritte Tourist (34%) eine Winterdestination.
  • Der Anteil von chinesischen Touristen hat sich in einigen Schweizer Winterdestinationen innert drei Jahren mehr als verdoppelt.
Gemäss der Visa International Travel Plattform (VISIT) haben europäische Winterdestinationen einen Anteil von mehr als 20% an eingehenden Winterreisen-Buchungen (Zeitraum: Januar - März), verglichen mit nur 1% in den USA. In der Schweiz besuchen im ersten Quartal des Jahres ganze 34% der ausländischen Touristen eine Winterdestination. Anders als die meisten Nachbarländer hält die Schweiz diesen Wert mit durchschnittlich 32% ausländischer Touristen in Winterdestinationen übers ganze Jahr (Tabelle 1). Für VISIT kombiniert Visa anonymisierte Kartendaten mit öffentlich zugänglichen Ankunftsstatistiken von ausländischen Touristen.

Die Liste der 25 wichtigsten globalen Winterdestinationen von Visa (Tabelle 2) umfasst 4 verschiedene Schweizer Wintersportorte. Darunter die Region Gstaad (Platz 12 mit 235'000 Ankünften), die Region um Verbier (Platz 17 mit 131'000 Ankünften), Zermatt (Platz 23 mit 110'000 Ankünften) und St. Moritz (Platz 25 mit 100'000 Ankünften). Gegenwärtig kommen die meisten Wintertouristen in den gelisteten Schweizer Destinationen aus entwickelten Märkten (80%). In Gstaad hingegen stammen bereits 26% der Touristen aus Schwellenländern. Dieser Trend dürfte ausschlaggebend dafür sein, dass Gstaad die meisten Ankünfte unter den Schweizer Winterdestinationen verzeichnet. VISIT legt nahe, dass eine neue demografische Entwicklung der Touristen in aufstrebenden Märkten - insbesondere in den asiatischen Schwellenländern - neue Möglichkeiten für Winterdestinationen und den Tourismus bietet. Die Daten von VISIT zeigen, dass der Anteil chinesischer Touristen auch in eher luxuriösen Regionen wie der Schweiz zunimmt. Dies deutet darauf hin, dass Reisen für chinesische Touristen nicht mehr so preissensibel sind. In den Winterdestinationen der Schweiz rund um Gstaad und Verbier hat sich der Anteil chinesischer Touristen in nur drei Jahren mehr als verdoppelt (Tabelle 3).

Schwellenländer bieten starke Wachstumschancen

Derzeit haben weltweit durchschnittlich 6% der Reisen zwischen Januar und März eine Winterdestination zum Ziel. Die Reisebereitschaft für eine Winterdestination ist in den Schwellenländern im Vergleich zu Europa sehr gering. Insbesondere in Ländern wie der Schweiz, Deutschland und der Tschechischen Republik, wo in den Wintermonaten jede sechste Reise in eine Winterdestination führt. Das Wachstumspotenzial auf globaler Ebene wird auf 2,2 Millionen neue Wintertouristen geschätzt, das sind etwa 20% mehr als heute. Einige dieser neuen Besucher werden aus fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie den Vereinigten Staaten kommen, und bis zu 1,2 Millionen neue Winterreisende könnten aus den Schwellenländern kommen.

Methodik

Die Visa International Travel (VISIT)-Plattform ist ein proprietäres Modell, das anonymisierte Kartendaten von Visa mit öffentlich zugänglichen Ankunftsstatistiken von ausländischen Touristen kombiniert. Die Plattform bietet einen umfassenden Einblick in die hochfrequenten grenzüberschreitenden Verkehrsströme, die derzeit die 82 wichtigsten Herkunfts- und Zielländer umfassen, die zusammen mehr als 80 Prozent des weltweiten Reiseverkehrs ausmachen. VISIT kombiniert einzigartige Kartendaten, die eine Face-to-Face-Transaktion bei einem Händler ausserhalb des Heimatlandes in einem bestimmten Kalendermonat registrieren, mit anderen Transaktionsdaten, wie z.B. durchschnittliche Ausgaben pro Karteninhaber, Kartennutzungsmuster bei Beherbergungsbetrieben und anderen. Visa verwendet diese Daten zur ökonometrischen Modellierung der offiziellen Ankunftsstatistiken, die von verschiedenen Regierungsquellen erstellt wurden und zur Erstellung von Schätzungen, die Lücken in den grenzüberschreitenden Reisedaten schliessen.

VISIT Cities, eine Erweiterung der VISIT-Plattform, schätzt den grenzüberschreitenden Reiseverkehr auf Stadtebene innerhalb ausgewählter Länder: Anguilla, Antigua & Barbuda, Argentinien, Australien, Österreich, Bahamas, Brasilien, Kanada, Chile, China, Kolumbien, Kuba, Zypern, Dominica, Dominikanische Republik, Ägypten, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Indien, Indonesien, Italien, Jamaika, Japan, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Peru, Polen, Portugal, Puerto Rico, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Spanien, St. Petersburg, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & Grenadinen, Schweden, Schweiz, Thailand, Trinidad & Tobago, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Uruguay, Britische Virgin Islands, Amerikanische Virgin Islands. Besuche nach Stadt werden durch Skalierung der nationalen Nummern unter Verwendung von Details auf Stadtebene aus VisaNet abgeleitet, wie z.B. die Anzahl der Übernachtungen nach Stadt und die Anzahl der Karteninhaber beim Beherbergungsbetrieb nach Land.




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