seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2010-12-17
| Urbanes seilgezogenes Transportsystem in Frankfurt „Skylink-Minimetro“ im Herzen des Flughafenareals Eine neue Herausforderung steht Leitner Technologies bevor. Eine Herausforderung im pulsierenden und produktiven Herzen eines großen europäischen Landes – Deutschland – inmitten eines architektonischen Projekts, in dem Design, Rationalität und Funktionalität miteinander verschmelzen. Leitner baut am Flughafen Frankfurt die „Skylink-Minimetro“. Sie wird als Verbindung zwischen dem futuristischen Komplex „The Squaire“ und einem neunstöckigen Parkhaus dienen, das bis zu 3.000 Autos Platz bietet. „The Squaire“ ist ein gigantisches Bauprojekt der „Airrail KG“, entworfen vom Architekturbüro Lengfeld-Wilisch und verwirklicht von dem chinesischen Bauriesen Yuanda Enterprise, der schon das Olympiastadion und die Olympiabecken in Peking baute. Die Strecke von 300 Metern soll in einer Minute zurückgelegt werden. Sie verläuft mit zwei Kabinen zu je 50 Personen auf einem 16 Meter über dem Boden schwebenden Gerüst. Man gelangt damit in den „Bauch“ von „The Squaire“, einem glänzenden futuristischen Raumschiff von fast 700 Metern Länge, dessen Inneres von fast 100 Aufzügen belebt wird. Auf insgesamt 139.000 Quadratmetern befinden sich Büros, Einkaufszentren, Restaurants und Luxushotels. Es zeichnet sich durch Funktionalität, aber dank der großzügigen grünen Oasen ebenso durch Harmonie aus. „The Squaire“, das sich übrigens direkt über dem Zugbahnhof erhebt, wird ein Anziehungspunkt für die Millionen Besucher des Frankfurter Flughafens sein und nach dessen Erweiterung im Herzen des zukünftigen Flughafenareals liegen. Mit einer Geschwindigkeit bis zu 6 Metern pro Sekunde wird die „Skylink- Minimetro“ eine Förderleistung von 1.700 Personen pro Stunde und Richtung erreichen. In der Mitte zwischen den beiden Stationen ist eine Ausweiche vorgesehen, wo sich wie bei einer klassischen Standseilbahn die Wagen kreuzen. Die „Skylink“ wird das ganze Jahr über 24 Stunden täglich in Betrieb sein und von einem zentralen Kontrollposten aus gesteuert werden, wo ein einziger Techniker die Funktion des gesamten Systems überwacht. Ende 2011 wird die Anlage in Betrieb gehen. Flughafen Frankfurt am Main
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