seilbahn.net | Themenbereiche | Tourismus/Gastro | 2020-11-24

Neue Studie zur Psychologie des Skiurlaubs während Covid-19

Skiurlaub – „Ein Spaß, den man ernst nehmen muss“
  • ÖW-Studie zeigt: Lust auf „Skiurlaub in Österreich“ ungebrochen
  • Transparente Kommunikation wird erwartet
  • Klare Sicherheitskonzepte sind gefordert
Im Auftrag der Österreich Werbung präsentierte das Rheingold Institut heute eine tiefenpsychologische Studie zum Thema Skiurlaub in Österreich in Corona-Zeiten. Die qualitative Studie wurde in Österreich, Deutschland und den Niederlanden durchgeführt und zeigt, dass die Lust auf Urlaub in Österreich – und dabei insbesondere Skiurlaub – ungebrochen hoch ist. Unklarheiten allerdings halten von einer Buchungsentscheidung ab. „In diesem Winter 2020/2021 müssen wir offen und ehrlich mit unseren Gästen kommunizieren, klare und einfache Sicherheitskonzepte entwickeln und auf deren Einhaltung vehement pochen“, erklärt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung anlässlich der Studienpräsentation. Die Menschen sind derzeit in einer Art des aktiven Abwartens. Die gedankliche Beschäftigung mit Winterurlaub findet statt. Die Buchung ist natürlich abhängig von der Ebene der Reisebeschränkungen oder Lockdown-Situationen. Die zweite zentrale Ebene für die Buchung umfasst konkrete Abläufe und Maßnahmen in diesem Winter.

Vertrauen schaffen durch Transparenz

Skifahren verbinden Reisende durchwegs mit dem Gefühl von Freiheit, Kontrolle und Selbstbestimmtheit. Demgegenüber steht das aktuelle Empfinden von Ohnmacht. Wie verhalte ich mich in einer Schlange von Skiläufern, die vor dem Sessellift angestellt sind? Wie komme ich zu einem heißen Tee und einem Germknödel, ohne mit 20 Menschen auf Tuchfühlung gehen zu müssen? Und nicht zuletzt: Wie verhalte ich mich im Hotel? Ist es gut in die Sauna zu gehen; will ich mich am Buffet anstellen …

„Die österreichische Wintersaison bereits jetzt abzuschreiben, ist sicherlich verfehlt. Was wir jedoch herausgefunden haben ist, dass die Kommunikation zu unseren Gästen sehr rasch, offensiv und vor allem transparent sein muss. Wer jetzt auf seiner Webpage, in seinem Newsletter oder in einem Brief an die Stammgäste klar kommunizieren kann, dass die Corona-Nadelöhre neutralisiert sind und dass zu jeder Zeit klar ist, wie die Gesundheitssituation in der Region ist, hat einen entscheidenden Vorteil, wenn es um Zimmerbuchungen und Liftkarten-Verkauf geht“, so Petra Stolba.

Die Österreich Werbung hat mit der Entwicklung eines neuen Formats, dem „virtuellen Hausbankerl“, auf das Informationsbedürfnis der Gäste zur Lage in der Region reagiert. Mittels eines sehr einfachen „Drehbuchs“ wird erklärt, wie Betriebe mit ihren Gästen auf digitalem Wege sehr persönlich und in gemütlicher Atmosphäre im Austausch sein können.

Fazit: Österreich ist mehr denn je eine attraktive Urlaubsdestination für den Skiurlaub. In der derzeitigen Situation muss klar und transparent kommuniziert werden und es braucht „glasklare“ Sicherheitskonzepte. Dies ist der Schlüssel zum touristischen Erfolg im Angesicht von Covid-19.


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