Stanserhorn-Bahn lanciert zukunftsweisendes Gipfelprojekt «Stanserhorn ++»Die Stanserhorn-Bahn setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft ihres alpinen Gipfelerlebnisses: Mit dem Projekt «Stanserhorn ++» entsteht bei der Bergstation ein moderner, dreistöckiger Holz- und Glasbau, der das beste-hende Gebäudeensemble ersetzt und das Gästeerlebnis wie auch die Arbeitsbedingungen nachhaltig auf ein neues Niveau hebt. Die Eröffnung ist für 2030 geplant. Unter dem Projektnamen «Stanserhorn ++» setzen sich Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Stanserhorn-Bahn intensiv mit der Weiterentwicklung des Bergerlebnisses auseinander. Das präsentierte Siegerprojekt zeigt einen dreistöckigen Neubau aus Holz und Glas, der sämtliche Räumlichkeiten neben der Bergstation ersetzt und modernisiert. Er verbindet moderne Architektur mit einer warmen, einladenden Atmosphäre und schafft Raum für ein deutlich erweitertes gastronomisches und touristisches Angebot. Die Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die Geschichte des Stanserhorns: Die Formensprache erinnert an das historische Hotel aus den Anfangszeiten des Tourismus – jedoch konsequent für Tages- und Eventgäste weiter-gedacht. Die prägnante Dachlinie folgt dem Verlauf der ehemaligen Standseilbahn und setzt ein starkes, identi-tätsstiftendes Zeichen. Ein offener Durchgang im Erdgeschoss schafft ein fliessendes Erlebnis und wird mit einer neuen Plattform in Richtung Norden abgerundet. Mehr Komfort, mehr Erlebnis, mehr Ausblick Im Zentrum des Projekts stehen grosszügige, lichtdurchflutete Räume, vielseitige Gastronomieangebote und eine deutliche Steigerung des Gästekomforts. Grossflächige Glasfronten eröffnen spektakuläre Panoramen über Mittelland, Vierwaldstättersee und Alpen. Die Terrasse erhält ihre ursprüngliche Form zurück und wird durch zusätzliche Aussenbereiche auf allen Etagen erweitert – ein klares Plus für Besucherinnen und Besucher. Mehrere Lifte sowie moderne WC-Anlagen auf jeder Etage sorgen für spürbar bessere Zugänglichkeit. Antwort auf gestiegene Gästezahl und veränderte Bedürfnisse Die heutige Infrastruktur – bestehend aus Restaurant, Küche, Selfservice-Zone, Shop und WC-Anlagen – basiert auf vier bis fünf verschiedenen Fundamenten aus den Jahren 1893 bis 2001 und ist seit vielen Jahren unverän-dert. Sie wird den vielfältigen Bedürfnissen der Gäste nicht mehr vollumfänglich gerecht. Zudem hat das Gäste-aufkommen seit der Eröffnung der Cabrio-Luftseilbahn um über 60 Prozent zugenommen, was immer wieder auch zu Kapazitätsengpässen führt. Der Neubau schafft ein vielseitiges Raumangebot für individuelle Gäste, Gruppen und Firmen:
«Zukünftig können wir unsere Bankett- und Individualgäste optimal bedienen. Mit dem neuen À-la-carte-Res-taurant erfüllen wir zudem einen vielfach geäusserten Wunsch unserer Besucherinnen und Besucher», erklärt Peter Bircher. «Gleichzeitig bieten wir ideale Voraussetzungen für Seminare und Veranstaltungen – kombiniert mit einer unvergleichlichen Aussicht und einem inspirierenden Weitblick.» Auswahl des Siegerprojekts Das ausgewählte Projekt entstand aus einem Studienauftrag, zu dem acht Architekturbüros eingeladen wur-den. Durchsetzen konnte sich die ARGE Weitschies Krähenbühl aus Chur. «Das Projekt überzeugte die Jury durch seine architektonische und ästhetische Raffinesse, die hohe betriebliche Machbarkeit sowie die stimmige Einbettung in die alpine Umgebung,» erklärt André Britschgi, Verwaltungsratspräsident der Stanserhorn-Bahn. Zudem ergänzt er, dass «das Gebäude in seiner Formensprache und Funktionalität ideal zum Stanserhorn passt und die Anforderungen an ein modernes, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gipfelangebot erfüllt.» Ein besonderes Augenmerk legte die Stanserhorn-Bahn auf die frühzeitige Einbindung der Behörden und Ver-bände. «Es war uns ein grosses Anliegen, die Behörden und Verbände im Prozess einzubinden und ihre Meinung frühzeitig abzuholen. Der Austausch war stets konstruktiv und lösungsorientiert», betont André Britschgi. Planung, Kosten und Bauablauf Der Baustart ist – abhängig vom Bewilligungsverfahren – für 2028 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre, die Eröffnung ist für 2030 geplant. Die Investitionskosten belaufen sich auf CHF 34 Millionen. Während der Bauzeit bleibt das Stanserhorn geöffnet, wenn auch mit reduzierten Kapazitäten von 80 bis 100 Plätzen. |







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