Garaventa: Ersatzneubau Schiferbahn Davos ParsennBei der Davos Klosters Bergbahnen AG im Skigebiet Davos Parsenn verbindet die Schiferbahn den Bereich Schifer mit dem Weissfluhjoch. Die bestehende 6er‑Gondelbahn wurde 1987 in Betrieb genommen und hat sich über viele Jahre hinweg als zuverlässige Verbindung bewährt. Nach jahrzehntelangem Einsatz nähert sich die Anlage nun jedoch ihrem technischen Lebensende, weshalb ein Ersatzneubau vorgesehen ist. Mit einer Streckenlänge von rund 5,3 Kilometern ist die Schiferbahn die längste Seilbahnanlage in den Davos Klosters Mountains. Was bei ihrer Inbetriebnahme als moderne Verbindung galt, entspricht heute nicht mehr vollständig den aktuellen Anforderungen an zeitgemässe Seilbahnsysteme. Insbesondere die Fahrzeit von rund 22 Minuten sowie der Betrieb mit etwa 160 Kabinen im Umlauf führen zu einem vergleichsweise hohen betrieblichen Aufwand. Aus diesem Grund wird die Anlage durch einen Neubau ersetzt. Die bestehende Schiferbahn bleibt noch bis und mit der Wintersaison 2026/27 in Betrieb. Anschliessend wird sie planmässig zurück gebaut. Neubau 10‑MGD Schifer–Weissfluhjoch Zur Wintersaison 2027/28 wird die bisherige 6er‑Gondelbahn durch eine neue 10er‑Gondelbahn (10‑MGD) ersetzt. Der Neubau wird durch Garaventa realisiert. Zum Einsatz kommt die D‑Line‑Technologie, die für ein ruhiges Fahrverhalten, hohe Laufruhe sowie effiziente und optimierte Stationsabläufe sorgt. Im Zuge des Neubaus wird die Linienführung leicht angepasst. Die bisherige Mittelstation Obersäss entfällt und wird nicht ersetzt. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit deutlich: Das Weissfluhjoch wird künftig in rund 14 Minuten erreicht, während die Fahrt bisher etwa 22 Minuten dauerte. Förderleistung, Kabinen und Betriebskonzept Zum Einsatz kommen 10er‑Gondeln des Typs OMEGA V von CWA Constructions SA. Die neue Anlage erreicht eine Förderleistung von 1’800 Personen pro Stunde. Die windstabilen Kabinen mit grosszügigen Scheiben bieten hohen Fahrkomfort. Zusätzlich ermöglichen in den Boden integrierte TWISTIN‑Skihalter einen geregelten Einstieg. Dies trägt dazu bei, Gedränge und Wartezeiten in den Stationen zu reduzieren und den Fahrgastfluss zu optimieren. Die Kabinen werden künftig je zur Hälfte in der Tal‑ und Bergstation garagiert. Darüber hinaus verfügt die Talstation über eine manuelle Erweiterungsmöglichkeit, wodurch während der Sommersaison alle 84 Kabinen eingestellt werden können. |






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