Schilthorn Geschäftsjahr 2025: Rekordjahr trotz geschlossenem Schilthorn-GipfelDas Geschäftsjahr 2025 der Schilthornbahn AG stand ganz im Zeichen des Aufschwungs. Sämtliche Geschäftsbereiche profitierten trotz Schliessung des Schilthorn-Gipfels bis Mitte März 2025 von den deutlich gesteigerten Besucherzahlen und schlossen das Jahr mit einem positiven Resultat ab. Der in diesen Tagen veröffentlichte Geschäftsbericht der Schilthornbahn AG zeichnet ein erfreuliches Bild: Wie bereits Anfang Jahr in einer ersten Jahresbilanz festgehalten, konnte das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen werden. Bis Mitte März 2025 resultierte aufgrund der baubedingten Schliessung des Schilthorn-Gipfels zwar noch ein den Erwartungen entsprechendes Frequenzminus von 22 Prozent. Mit der Wiedereröffnung des Seilbahnbetriebs zwischen Birg und Schilthorn sowie der Geschäfte auf dem Schilthorn setzte jedoch die erwartete Trendwende ein. «Die Gäste strömten auf unseren Ski- und Ausflugsberg», erinnert sich Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn. «Zum einen wollten sie den Fortschritt der neuen Bauten sehen, zum anderen aber auch das einzigartige Panorama geniessen.» Auch die intensive Bearbeitung der internationalen Reisemärkte, die Kapazitätssteigerung dank der neuen Bahnen und der durchgehende Betrieb während der Herbstmonate trugen zum positiven Ergebnis bei. Der Aufschwung setzte sich über das restliche Jahr hinweg fort: Insgesamt erhöhten sich die Besucherzahlen auf dem Schilthorn um 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurden auch die Höchstwerte aus den Jahren 2018 und 2019 übertroffen. Der Verkehrsertrag der Luftseilbahnen stieg sogar um 28,6 Prozent. Erfolg in allen Geschäftsbereichen Der Aufschwung war in allen Bereichen spürbar. Sämtliche Geschäftsfelder schlossen 2025 mit sehr positiven Resultaten ab. Trotz Schliessung des Gipfelgebäudes und somit auch des Zugpferds Drehrestaurant Piz Gloria konnte die Gastronomie ihren Gesamtertrag um 6,8 Prozent steigern. Die Hotellerie verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Mehrertrag von 1,4 Prozent. Auch der Bereich Shops & Merchandising legte mitunter dank der grösseren Verkaufsfläche auf dem Schilthorn um knapp 22 Prozent zu. Vorsichtige Liquiditätsplanung – Verzicht auf Dividendenantrag Das Generationenprojekt SCHILTHORNBAHN 20XX kann in den nächsten Wochen endgültig abgeschlossen werden. Der Verwaltungsrat will die umsichtige Liquiditätsplanung fortsetzen und verzichtet daher auch 2026 darauf, der Generalversammlung eine Dividendenausschüttung zu beantragen. Dieser Entscheid wird gestützt durch die anhaltenden Unsicherheiten im weltweiten Tourismus, die die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten ausgelöst haben. Wichtig bleibt weiterhin eine starke Performance in allen Geschäftsbereichen, welche sich bisher auch im Geschäftsjahr 2026 abzeichnet. |




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