seilbahn.net | Projekte | Zukunft | 2007-08-23

Nebelhornbahn: Neubau Zweiseilumlaufbahn in zwei Sektionen geplant

Bekanntmachung des Marktes Oberstdorf
Antrag der Nebelhornbahn AG, Oberstdorf, auf Neubau einer Zweiseil-Umlaufbahn in zwei Sektionen am Nebelhorn; Umweltverträglichkeitsprüfung (Art. 21 Abs. 2 Bayer. Eisenbahn- und Seilbahngesetz – BayESG)

Die Nebelhornbahn AG plant den Neubau einer Zweiseil-Umlaufbahn in zwei Sektionen am Nebelhorn als Ersatz für die bestehende Nebelhornbahn. Die neue Seilbahntrasse verläuft ca. 10 m direkt südlich, parallel zur derzeit bestehenden Trasse. Bei der Sektion II entspricht dies exakt dem Trassenverlauf der alten Nebelhornbahn von 1927, die 1995 abgebrochen wurde. Die Stützenstandorte bleiben mit Ausnahme von Stütze 1, die 145 m weiter östlich geplant ist, nahezu identisch zur bestehenden Bahn. Auch die Überspannungshöhe wird in etwa gleich sein wie beim derzeitigen Bestand. Der Standort der neuen Talstation ist südlich des jetzigen Talstationsgebäudes vorgesehen. Unmittelbar nach der Station soll eine Ausfahrtstütze den erforderlichen Bodenabstand über die Roßbichelstraße gewährleisten. Das derzeit dort bestehende Verwaltungsgebäude wird im Zuge der Neubauarbeiten abgebrochen. Der dadurch gewonnene Platz soll als Anstehfläche dienen. An der Mittelstation Seealpe besteht für die Gäste die Möglichkeit zum Zu- und Aussteigen, sowohl bei der Tal- wie auch bei der Bergfahrt. Gäste, die weiter zur Station Höfatsblick fahren möchten, brauchen im Gegensatz zur bestehenden Bahn nicht mehr umsteigen. An der Seealpe ist auch das erforderliche Garagierungsgebäude für die ca. 68 Kabinen geplant. Die künftige Bergstation mit der Einfahrtsstütze wird westlich vor das bestehende Stationsgebäude angebaut. Der Ausstieg der Fahrgäste erfolgt über den derzeit nicht genutzten Einfahrtsschacht der Nebelhornbahn von 1927. Die geplante Kabinenbahn soll ganzjährig betrieben werden, die Förderleistung ist auf 2000 Personen pro Stunde ausgelegt. An den täglichen Betriebszeiten soll gegenüber den bestehenden keine Änderung vorgenommen werden. Der Neubau soll erstrangig zur Qualitätsverbesserung sowie zum Abbau der an Hochbetriebstagen herrschenden Wartezeiten von bis zu 1,5 Stunden dienen. Die bestehenden Pistenflächen, die derzeit aufgrund der Kapazitätsengpässe von den Wintergästen nicht genützt werden können, werden durch den Neubau wieder zu vollwertig nutzbaren Wintersportpisten. Technische Daten, entsprechend dem derzeitigen

Planungsstand:
Bahnsystem: Zweiseil-Umlaufbahn
Anzahl der Stützen: 3 + 3 sowie 1 Einfahrtsstütze an jeder Station
Förderkapazität: 2000 Personen/Stunde
Personen/Kabine: 15 Personen
Anzahl der Kabinen: 68 Stück
Fahrgeschwindigkeit: 6 m/sec
Schräge Länge Sektion 1: 2202 m
Schräge Länge Sektion 2: 2617 m

Für die nach Art. 21 Abs. 1 Satz 1 BayESG genehmigungsbedürftige Zweiseil-Umlaufbahn ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen (Art. 21 Abs. 2 BayESG).

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