seilbahn.net | Themenbereiche | Seilbahnen | 2020-10-22

Liftverbindung Marinzen-Seiser Alm genehmigt

Mit einigen Auflagen hat die Landesregierung die Variante 2 für die Erweiterung des Skigebietes Marinzen (Gemeinde Kastelruth) und dessen Anbindung an das Skigebiet Seiser Alm genehmigt.
Eine kuppelbare 10er-Umlaufkabinenbahn soll in einigen Jahren die Wintersportler von Marinzen in Kastelruth auf den Puflasch auf die Seiser Alm bringen und somit die beiden Gebiete miteinander verbinden. Zudem soll ein Schlepplift für Skifahrer ab der Bergstation des derzeit bestehenden Sessellifts gebaut werden.

Die Landesregierung hat am 6. Oktober die zweite Variante für das Vorhaben mit einigen Auflagen genehmigt. Es handelt sich dabei um eine Machbarkeitsstudie für die Kabinenbahn ohne Abfahrtspiste im oberen Teil.

Mehrere Auflagen für bessere Mobilität und Umwelt

Für das Vorhaben muss in einem nächsten Schritt ein Landschaftsbericht vorgelegt werden. Das endgültige Projekt muss zudem der Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Als weitere Auflage soll die neue Infrastruktur so geplant werden, dass sie besonders gut zu Fuß erreichbar ist und Skiabstelldienst an der Talstation bietet. Eine wichtige Auflage betrifft die Mobilität. So sollen anhand von Analysen Maßnahmen für weniger Verkehrsaufkommen getroffen werden. Auch für eine angemessene Anzahl an Parkplätzen bei der Talstation muss gesorgt werden.

Entwicklung im Fokus

Die Marinzen GmBH, die das Projekt vorgelegt hat, muss zudem über detaillierte Berechnungen nachweisen, dass das gesamte Vorhaben für die Verbindung der beiden Skigebiete rentabel ist. In der Machbarkeitsstudie ist außerdem eine umfassende Modernisierung des Skigebietes Marinzen vorgesehen. Erst nachdem diese beendet ist, kann der Betrieb der neuen Bahn genehmigt werden. Für die Modernisierung wird die bestehende Skipiste "Marinzen" mit einer Krümmung im Osten erweitert.

Ein neuer Schlepplift mit Start an der Bergstation des derzeit bestehenden Sessellifts mit einer neuen Piste und einer eigenen Beschneiungsanlage soll entstehen. Auch ohne die im ursprünglichen Projekt vorgesehene Abfahrtspiste soll ein Speicherbecken für die Beschneiung angelegt werden.

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