seilbahn.net | Themenbereiche | Tourismus/Gastro | 2026-02-11

Diese Ski-Destinationen punkten online!

Nur 43 % positive Stimmung – doch diese Skigebiete gewinnen online die Herzen der Gäste

Wie steht es um die Top-Skigebiete in der laufenden Wintersaison? Während der bekannte KI-basierte Markenimage-Report von Mountain Management Consulting und Lumifai bislang vor allem analysiert, welche Botschaften Skidestinationen selbst über ihre Kanäle aussenden, richtet sich der Blick nun erst-mals konsequent nach außen: auf das, was Reisende tatsächlich online über die Marken sagen. Im Zent-rum steht dabei ein umfassendes Social Listening über soziale Medien, Nachrichtenportale und Reise-plattformen hinweg. Seit Jahresbeginn (01.01.2026) wurden die 66 führenden Ski-Destinationen rund 63.000 Mal online erwähnt. Das Stimmungsbild ist differenziert: Nur etwa 43 % dieser Nennungen fallen positiv aus, während der Großteil neutral oder kritisch bleibt. Gleichzeitig zeigt die Analyse deutlich, welche Destinationen es schaffen, sich trotz dieses Umfelds ein starkes, positives Online-Image zu erar-beiten.

Spitzenreiter bei der Online-Stimmung

Zillertal Arena erreicht den höchsten Online-Stimmungswert (NPS) mit +47,0 – ein Spitzenplatz, der die herausragend positive Resonanz im Netz widerspiegelt. Dicht dahinter folgen Silvretta Montafon (41,1) und Kleinwalsertal (40,0). Diese Destinationen gehören damit zu den Stimmungssiegern der Saison. Ihr Markenimage profitiert von einer überwältigend positiven Online-Wahrnehmung – ein Wettbewerbsvorteil, der sich in Buchungen und Loyalität auszahlen kann. Marketingteams anderer Regionen können hier anknüpfen: Welche Inhalte sorgen für diese positive Stimmung? Der Report gibt darauf Antworten und ermöglicht es, Erfolgsfaktoren der Besten zu identifizieren.

Community-Power auf Social Media

Die Analyse zeigt auch, welche Resorts online die größte Fan-Dynamikentfalten. Allen voran begeis-tert Laax mit durchschnittlich rund 8.900 Interaktionen pro Tag auf Facebook, Instagram & Co. – absoluter Höchstwert! Ischgl folgt mit etwa 8.000 täglichen Interaktionen, ebenfalls ein Indikator für eine äußerst aktive Community. Diese enorme Social-Media-Resonanz verdeutlicht: Eine engagierte Online-Community zahlt direkt auf das Markenimage ein. Destinationen, die ihre Fans mit inspirierendem Content und schnel-len Reaktionen einbinden, gewinnen an Sichtbarkeit und Loyalität. Laax und Ischgl dienen hier als Vorbilder dafür, wie eine junge, trendbewusste Zielgruppe erfolgreich angesprochen wird.

Damit offenbart die Analyse auch, wo die Markenbilder entstehen. Erstmals wird klar quantifiziert, in wel-chem Online-Kanal jede Destination besonders stark vertreten ist. So dominieren einige Resorts die sozialen Medien – etwa erzielt Serfaus-Fiss-Ladis einen Social-Media-Anteil von +23,6 % über dem Durchschnitt (im Vergleich zu Bewertungsportalen und Nachrichten), gefolgt von Saas-Fee und Zillertal Arena. Andere wiederum punkten vor allem in der Presse: Ein Val d’Isère etwa erreicht in News-Portalen eine Kanaldominanz von +47,7 %. Wiederum andere (z.B. Schladming) sind überproportional auf Bewertungsplattformen präsent. 

Kriseneffekte messbar machen

Der Online-Meinungsindex – gewissermaßen der „Aktienkurs“ der Markenwahrnehmung – reagiert emp-findlich auf negative Ereignisse. Ein aktuelles Beispiel ist Crans-Montana: Das tragische Silvester-Unglück Ende letzten Jahres hat den Web Opinion Index der Destination massiv einbrechen lassen. Diese Delle in der Wahrnehmung wirkt bis heute nach. Obwohl solche Vorfälle hoffentlich Einzelfälle bleiben, unter-streicht die Langzeitanalyse: Nachhaltiges Reputationsmanagement ist unverzichtbar. Destinationsmarken sollten Krisen kommunikativ aktiv begleiten, um Vertrauensverluste schnell aufzufangen – denn die Daten zeigen, dass Imageschäden andernfalls längerfristig nachhallen können.

Die Reports im Überblick 

Ab Mitte April werden diese Social-Listening-Auswertungen erstmals in einem eigenen, saisonübergrei-fenden Report verfügbar sein: dem Online-Feedback-Report. Er ergänzt den Markenimage-Tracking-Report gezielt, indem er ausschließlich abbildet, wie Skidestinationen online wahrgenommen werden – auf Basis von Beiträgen, Kommentaren, Bewertungen und Berichterstattung in sozialen Medien, Nachrich-tenportalen und Reiseplattformen. 

Gemeinsam ermöglichen beide Reports ein ganzheitliches Bild der Marke: Während der Markenimage-Tracking-Report analysiert, was eine Destination kommunikativ aussendet, zeigt der Online-Wahrnehmungs-Report, wie diese Inhalte und Erlebnisse im digitalen Raum tatsächlich ankommen und diskutiert werden. Neben quantitativen Kennzahlen umfasst der neue Report auch qualitative Themen- und Inhaltsanalysen, etwa zu Service, Preis-Leistung, Infrastruktur, Nachhaltigkeit oder Krisenereignissen – und macht so die Treiber positiver wie negativer Wahrnehmung transparent.

Marketing- und Kommunikationsverantwortliche erhalten damit ein datenbasiertes Steuerungsinstru-ment, das von der Content-Optimierung über Reputationsmanagement bis zur strategischen Weiterent-wicklung der Marke reicht. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.mountain-m.com (Pro-dukte → Marken-Image Tracking).

https://www.mountain-m.com/






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