Spektakulärer Helikoptereinsatz: Bartholet montiert Stützen für neue Seilbahn im LötschentalPräzisionseinsatz aus der Luft beim Bau der provisorischen Seilbahn von Bartholet zwischen Wiler und Weissenried: Mit einem Super Puma von Heli Air wurden gestern die drei bis zu 39 Meter hohen Stützen der neuen Anlage montiert. Die Seilbahn schafft künftig eine wichtige Verbindung in das von einer Naturkatastrophe schwer getroffene Gebiet um Blatten. Nach einer Bauzeit von nur neun Monaten wird die Bahn ab Mitte Dezember 2026 den Personen-und Materialtransport sowie den Zugang für Rettungskräfte sicherstellen. Höchste Präzision aus der Luft war gestern beim Bau der neuen provisorischen Seilbahn zwischen Wiler und Weissenried gefragt. In einem spektakulären Helikoptereinsatz wurden die drei Stützen der Anlage montiert. Zum Einsatz kam ein Super Puma des Helikopterunternehmens Heli Air. Der leistungsstarke Helikopter verfügt über zwei Turbinen mit je 1'819 PS und kann unter optimalen Bedingungen Lasten von bis zu 4'500 Kilogramm transportieren. Damit eignet er sich ideal für anspruchsvolle Montageeinsätze in alpinem Gelände. Mit Stützenhöhen von 19 bis 39 Metern und einem Durchmesser einzelner Elemente von bis zu 2,5 Metern stellte die Montage einen technischen Höhepunkt bei der Errichtung der neuen Seilbahn dar. Die Anlage entsteht als wichtige temporäre Erschliessungslösung für das von der Naturkatastrophe schwer betroffene Gebiet rund um Blatten. Nach dem verheerenden Bergsturz im Mai 2025 wurden grosse Teile der Gemeinde innerhalb weniger Sekunden zerstört. Die gewaltigen Gesteinsmassen blockierten zudem die Lonza und führten zu weiteren Überschwemmungen. Dank der frühzeitigen Evakuierung konnten rund 300 Menschen rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Neue Verbindung während des Wiederaufbaus Während des Wiederaufbaus der Infrastruktur übernimmt die provisorische Seilbahn eine zentrale Rolle. Sie schafft eine zuverlässige Verbindung zwischen Wiler und Weissenried und ermöglicht den Personen- und Materialtransport in das von der Naturkatastrophe betroffene Gebiet. Gleichzeitig wird an der neuen Kantonsstrasse gearbeitet. Die Bahn trägt damit wesentlich zur Grundversorgung bei und gewährleistet zudem den Zugang für Rettungskräfte. Bartholet setzt dabei auf seine neueste Innovation, das RopeTwin-System. Die gesamte Anlage wird unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen innerhalb von nur neun Monaten realisiert und ist auf hohe Betriebssicherheit sowie maximale Verfügbarkeit ausgelegt. Die Eröffnung ist für Mitte Dezember 2026 vorgesehen. Für den Transport kommen zwei Kabinen im Design von Studio F. A. Porsche zum Einsatz. Sie bieten Platz für jeweils bis zu acht Personen und können sowohl für den Personen- als auch für den Materialtransport genutzt werden. Die Anlage erreicht eine Förderleistung von bis zu 80 Personen pro Stunde. Auf der rund 1,6 Kilometer langen Strecke überwindet sie 266 Höhenmeter in nur 4,8 Minuten. |











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