Liste Fritz Tirol fordert jährliche Förderungen für Kleinst- und KleinskigebieteFür Liste Fritz darf Skifahren lernen kein Luxus sein. Engagierte Betreiber belohnen Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint hat selbst in einem Kleinstskigebiet, dem Dorfberglift in St. Oswald/Kartitsch, Skifahren und Snowboarden gelernt. „So wie viele tausende Tiroler- und Urlaubskinder auch. Solche Kleinst- und Kleinskigebiete sind unverzichtbar, damit die Kinder sicher Skifahren und Snowboarden lernen können und sich ihre Eltern keine Sorgen machen müssen. Kleinskigebiete sind leistbar und familienfreundlich“, zählt Markus Sint einige Vorteile auf. Rund 45 Kleinst- und Kleinskigebiete gehören wieder jährlich gefördert Die ÖVP-SPÖ-Landesregierung hat die Förderrichtlinie für die rund 45 Kleinst- und Kleinskigebiete geändert. Jetzt können die Betreiber nur mehr alle zwei Jahre um eine Förderung ansuchen. Die Liste Fritz hat mittels eines Dringlichkeitsantrags im Februar-Landtag eine Änderung gefordert, kommende Woche wird im Landtagsausschuss darüber beraten. „Wie früher sollen die Betreiber jährlich um Förderungen ansuchen können. Das ist notwendig, weil gerade kleine Skigebiete auf regelmäßige Investitionen für eine zeitgemäße Infrastruktur angewiesen sind. Meistens hängt das Überleben solcher kleinen Skigebiete ohnehin an einigen besonders engagierten Menschen. Die gehören von der Landesregierung belohnt und nicht mit Förderhürden bestraft“, ist Liste Fritz-Klubobmann Sint überzeugt. „Wer vom Sportland Tirol spricht, muss auch für eine sportliche Basis sorgen und die beginnt bei den Kleinsten. Den kleinsten Skigebieten und den kleinsten Skifahrern. Hier lernen Kinder Skifahren, hier finden Schulskitage, Skirennen und Trainingseinheiten statt, hier wächst der Nachwuchs heran. Ohne diese Gebiete bricht langfristig der Wintersport weg“, warnt Sint. „Politische Ankündigungen allein sichern kein einziges Skigebiet ab. Belohnen wir das Herzblut der Engagierten, indem wir wieder jährliche Förderungen ermöglichen.“ Jährliche Investitionen in Kleinskigebieten sind ein Wirtschaftsfaktor für viele Regionen Kleinst- und Kleinskigebiete sind nicht nur Ausbildungsstätten für den Wintersport, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor für viele Regionen. Sie sichern und schaffen regionale Arbeitsplätze. So stärken sie den ländlichen Raum und ergänzen große Skigebiete sinnvoll im touristischen Angebotsmix. Auch Seilbahnsprecher Franz Hörl hat kürzlich die Unverzichtbarkeit kleiner Skigebiete für Ausbildung, Nachwuchs und Breitensport betont. „Wenn sogar die Branche selbst sagt, wie wichtig diese Gebiete sind, dann darf die Landesregierung nicht Hürden aufbauen. Wer Nachwuchs will, muss den Einstieg sichern. Eine jährliche Fördermöglichkeit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Es geht um regionale Wertschöpfung und um Tirols Zukunft als Familien- und Wintersportland“, stellt Markus Sint abschließend klar. Quelle: Liste Fritz – Bürgerforum Tirol |



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