seilbahn.net | Projekte | Aktuell | 2026-07-21

Alpe di Mera: Startschuss für die neue Zubringer-Kabinenbahn Scopello – Alpe di Mera

Eine Investition von 21 Millionen Euro stärkt Erreichbarkeit, Komfort und die Ganzjahresnutzung.

Die Alpe di Mera bereitet sich darauf vor, ein neues Kapitel aufzuschlagen. In Scopello laufen derzeit die Arbeiten für den Bau der neuen Zubringer-Kabinenbahn Scopello – Alpe di Mera. Diese seit Jahren erwartete Infrastruktur wird die Erreichbarkeit des piemontesischen Skigebiets im Verbund Monterosa Ski erheblich verbessern.
Die neue, von Doppelmayr gebaute Anlage wird den historischen Leitner-Zweiersessellift ersetzen, der seit 1976 in Betrieb ist. Sie ermöglicht es, die Pisten in nur 8 Minuten zu erreichen – auf einer deutlich schnelleren, komfortableren und sichereren Fahrt, besonders für Familien und Kinder.

Bei der Kabinenbahn handelt es sich um eine moderne „D-Line“ mit 10-Personen-Kabinen. Sie bedeutet nicht nur für die Wintersaison, sondern auch für den Sommer einen wichtigen Qualitätssprung. Die Anlage wird Wanderern, Familien und Radfahrern den Zugang erleichtern und sicherer machen, da auch Mountainbikes transportiert werden können.

Die Maßnahme umfasst eine Gesamtinvestition von über 21 Millionen Euro. Sie wird teilweise durch Mittel des Tourismusministeriums finanziert und durch Beiträge der Provinz Vercelli, der Region Piemont, der Unione Montana sowie einiger Gemeinden der Region ergänzt.

Der Rückbau des alten Sessellifts führt jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen bei der Erreichbarkeit: Im Sommer 2026 ist die Alpe di Mera ausschließlich zu Fuß oder mit dem Auto bis zum Parkplatz Trogo erreichbar.

„Eine neue und moderne Anlage in einem kleinen Ort ist immer eine hervorragende Nachricht“, erklärte Valeria Ghezzi, Präsidentin des Seilbahnverbandes ANEF. „Nur durch Investitionen kann die Bergregion attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben. Die öffentliche Unterstützung zeigt, dass die Politik die Bedeutung des Tourismus – sowohl im Winter als auch im Sommer – immer besser versteht, um das wirtschaftliche und soziale Gefüge der Berggemeinden zu stärken.“





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