seilbahn.net | Themenbereiche | Wirtschaft | 2026-10-16

Weisse Arena Gruppe: Geschäftsbericht 25/26

Spartenergebnis Weisse Arena Bergbahnen AG

Die Weisse Arena Bergbahnen AG betreibt die Bergbahninfrastruktur sowie die Pisten-, Beschneiungs- und Freestyle-Angebote in der Destination LAAX. Dazu gehören der Pisten- und Rettungsdienst sowie Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur. Im Geschäftsjahr 2025/26 bildete der Umbau der Gondelbahn Masegn – Fuorcla – Vorab ein bedeutendes Infrastrukturprojekt. 

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Weisse Arena Bergbahnen AG insgesamt 299 Vollzeitstellen. Davon entfielen 103 auf Festangestellte und 196 auf Mitarbeitende im Stundenlohn. 

Im Geschäftsjahr 2025/26 wurden insgesamt 1’093’061 Ersteintritte verzeichnet, praktisch auf dem Niveau des Vorjahres mit 1’092’191. Auf den Winter entfielen 936’405 Ersteintritte beziehungsweise 85 % des Gesamtvolumens, ein Rückgang von 2,6 %. Im Sommer wurden 156’656 Ersteintritte erzielt, 19,6 % mehr als im Vorjahr; der Sommer trug damit 15 % bei. 

Der Winter war meteorologisch anspruchsvoll: Auf einen sehr trockenen Start folgten während der Sportferien intensive Schneefälle und teilweise schlechtes Wetter. Dank ausgebauter Beschneiungsinfrastruktur, gezieltem Pistenaufbau und dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden blieb die Angebotsqualität am Berg gewährleistet. 

Der Nettoerlös erhöhte sich von CHF 49,1 Mio. im Vorjahr auf CHF 50,4 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 1,3 Mio. beziehungsweise 2,7 %. Die Personalkosten stiegen um CHF 0,5 Mio. beziehungsweise 4,5 % von CHF 11,6 Mio. auf CHF 12,1 Mio.

Die Weisse Arena Bergbahnen AG entwickelte sich im Geschäftsjahr 2025/26 operativ stabil. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen konnten die Ersteintritte auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten und der Nettoerlös um 2,7 % gesteigert werden. Besonders positiv entwickelte sich das Sommergeschäft mit einem Frequenzwachstum von 19,6 %. 

Das EBITDA reduzierte sich von CHF 11,8 Mio. auf CHF 2,1 Mio. Der Rückgang ist wesentlich auf die veränderte Eigentums- und Finanzierungsstruktur der Berginfrastruktur zurückzuführen. 

Die gesamte systemrelevante touristische Infrastruktur am Berg wurde rückwirkend per 1. Mai 2025 an die Finanz Infra AG (FIAG) verkauft und von der Weisse Arena Bergbahnen AG zurückgepachtet. Dieses Sale-and-Leaseback-Modell erhöht den übrigen Betriebsaufwand deutlich und reduziert zugleich die Abschreibungen innerhalb der Gesellschaft. 

Mit der Übertragung wurde eine neue Grundlage für die langfristige Finanzierung, Erneuerung und Weiterentwicklung der Berginfrastruktur geschaffen. Die Gesellschaft kann sich verstärkt auf einen effizienten Betrieb, die Angebotsqualität und das Gästeerlebnis konzentrieren. 

Der übrige Betriebsaufwand, das EBITDA und die Abschreibungen sind deshalb nur noch eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Das EBIT ist gesunken von CHF – 0,49 Mio. auf CHF – 2,60 Mio.

Geschäftsbericht 25/26 Weisse Arena Gruppe >>>>
 



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