35 Jahre Klenkhart & Partner – eine ErfolgsgeschichteWas als 2-Mann-Show begann, ist heute ein erfolgreich agierendes Unternehmen im Bereich Alpine Engineering. Doch der Reihe nach. Dipl. Ing. Christian Klenkhart, der nach seinem Studium an der BOKU in Wien sieben Jahre lang bei der Wildbach- und Lawinenverbauung in Tirol arbeitete, bewies 1991 sehr viel Mut. Bereits pragmatisierter Beamter, ließ er gemeinsam mit dem technischen Zeichner German Feichter – ebenfalls ein fest Angestellter bei der WLV - jede Sicherheit zurück und wagte den Sprung in die Selbstständigkeit. Die Kernaufgaben in ihrem technischen Büro sahen sie in der Planung von Wildbach- und Lawinenverbauungen, Güterwegen und forstlichen Projekten. Das Geschäft lief an, doch jeder Tüchtige braucht auch ein bisschen Glück und Zufall. Johann „Hansi“ Haselsberger – GF der Bergbahnen Scheffau – war quasi der Geburtshelfer für den Bereich der Bergbahn-Planungen. Er beauftragte Christian Klenkhart 1993 mit der Planung des Speicherteiches Jochstube in Scheffau. Es folgte der Auftrag des Landes Tirol für die Lechtalstudie. So wurden auch weitere Mitarbeiter angestellt. Anfang 1994 schlug für Dipl.Ing. Christian Weiler die Stunde – ebenfalls BOKU-Absolvent, sollte er einen Führungsjob bei der Wildbach- & Lawinenverbauung bekommen. Doch genau zu dieser Zeit hatte die Bundesregierung einen Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst beschlossen. Daher begann er bei Christian Klenkhart zu arbeiten, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wohin dieser Weg noch führen sollte. Mittlerweile sind daraus 33 Jahre geworden. Seit damals kam jährlich im Schnitt 1 MitarbeiterIn dazu. Der Bekanntheitsgrad des Büros stieg in den späten 1990-er Jahren mit den Planungen der großen Skigebietsverbindungen Fiss-Serfaus-Ladis, Wilde Krimml, Hochfügen-Kaltenbach und Golden-Gate-to-the-Glacier/Sölden. Den Startschuss für Beschneiungsanlagen und damit verbunden war der erste Speicherteich bei den Berglifte G. Langes in Lermoos. Bei der Baustellen-Präsentation mittels einer Kundenveranstaltung konnten zahlreiche weitere Bergbahnen aus dem Außerfern und Bayern gewonnen werden. 2000 folgte die Gründung der ZT-GmbH mit 2 Geschäftsführen: Christian Klenkhart und Christian Weiler. Dann ging es Schlag auf Schlag mit internationalen Projekten. Den Anfang machte 2001 Yabuli in China. Es folgte das wohl größte Projekt in Kayseri/Türkei – dieses wurde in den Jahren 2006-2012 umgesetzt. 2007 folgte der Umzug auf die grüne Wiese. In Absam fand das motivierte Team eine neue Heimat und genügend Platz für weitere MitarbeiterInnen. Die engagierten TechnikerInnen hatten sich inzwischen einen Namen gemacht und so war es kein Wunder, dass auch die FIS und bekannte Weltcup-Orte auf das Knowhow der Tiroler vertrauten. 2011 fungierten Klenkhart & Partner als Generalplaner für Pisten und Beschneiung für die FIS-alpine-Ski-WM in Garmisch -Partenkirchen. 2017 folgte die Generalplanung für Pisten und Beschneiung für die FIS-alpine-Ski-WM in St. Moritz. 2019 das Engagement als Generalplaner Loipen und Beschneiung für die FIS-nordische-Ski-WM in Seefeld. 2021 zog sich Gründer Christian Klenkhart aus der Geschäftsführung und als Gesellschafter zurück. Die Firma lag seit diesem Zeitpunkt in den Händen von Dipl. Ing. Christian Weiler und Dipl. Ing. Manfred Salcher. Dazu kam noch Gerald Samwald als Gesellschafter. In diesem Jahr sorgten Klenkhart & Partner (der Gründername wurde beibehalten) als Generalplaner Beschneiung (Loipen und Schanzen) für eine perfekte FIS-nordische-Ski-WM in Oberstdorf. 2022 verstarb mit German Feichter ein Mann der ersten Stunde, der bis zu seinem Tod das Team unterstützte. 2026 konnte nunmehr das 35-jährige Jubiläum mit dzt. 32 MitarbeiterInnen und zahlreichen Kunden aus dem In- und Ausland gefeiert werden. Ein Detail am Rande - über 50% der MitarbeiterInnen sind mehr als 10 Jahre bei Klenkhart & Partner tätig, 1/3 mehr als 20 Jahre! Das spricht für das sehr gute Betriebsklima und die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Bei der Jubiläumsfeier in der Bogner Aste in Absam kam ein Urgestein & Bergbahnpionier zu Wort, der die Zusammenarbeit mit Klenkhart & Partner sehr lobte. Hauser Bacher ist bis heute Bauleiter bei der Pinzgauer Baufirma Stöckl. Er wird im kommenden Frühjahr 80! Hauser hat jene Bauweise erfunden und stetig weiterentwickelt, bei welcher Speicherteiche das Aussehen von natürlichen Bergseen bekamen. Mit Hauser Bacher wurden die meisten Speicherteiche umgesetzt. Angefangen in der Skiwelt Wilder Kaiser, über Kitzbühel, auf der Rosshütte in Seefeld, am Sudelfeld sowie als Krönung die beiden Speicherteiche in St. Moritz. |












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